Gemeinsam lernen. Unterschiedlich verantworten.
Der Bildungsdienst entwickelt mit interessierten Institutionen ein bedarfsorientiertes Kooperationsmodell für Sozialpädagogik, Betreuung und berufliche Teilhabe. Pflege und Gesundheit bleiben eine ergänzende Fachperspektive mit eigenen Ausbildungswegen. Wir möchten vorhandene Ausbildungsressourcen stärken und dort gemeinsam Lösungen entwickeln, wo Praxisorganisationen einen konkreten Bedarf sehen.
Das Modell – drei Stufen der Zusammenarbeit
- Einzelne Fachleistungen: Firmenkurse, Mentoring, Team-Coaching, Supervision und ergänzende Praxisbegleitung nach vereinbartem Auftrag.
- Praxisnetzwerk: gemeinsame Fachimpulse, Erfahrungsaustausch, mögliche Lerngelegenheiten und koordinierte Unterstützung zwischen Institutionen.
- Formeller Ausbildungsverbund: nur wenn der tatsächliche Ausbildungsbedarf, die zuständigen Bildungsstellen, Bewilligungen, Verträge, qualifiziertes Personal und Finanzierung geklärt sind.
Sozialpädagogik und Betreuung – unser Gesprächsschwerpunkt
Für soziale Einrichtungen, Behinderteninstitutionen, Wohnen, Tagesstruktur und Sozialpsychiatrie interessieren uns insbesondere die Unterstützung von Berufs- und Praxisausbildenden, FaBe EFZ, Sozialpädagogik HF/FH, organisationsbezogenes Teamlernen und – als eigenständiger Ausbildungsweg – PrA nach INSOS. Welche dieser Themen sinnvoll sind, entscheiden wir gemeinsam anhand der vorhandenen Praxis und konkreter Engpässe.
Pflege und Gesundheit – fachlich verbunden, rechtlich getrennt
Für FaGe, AGS und Pflege HF/FH gelten eigene Ausbildungs-, Bewilligungs- und Finanzierungsbedingungen. Gemeinsame Themen wie Kommunikation, Deeskalation, Ethik und Reflexion sind möglich; eine formale Anrechnung oder Übernahme gesetzlicher Ausbildungspflichten entsteht dadurch nicht automatisch.
Digital unterstützt, persönlich begleitet
Die Bildungsdienst-Website, der Shop und bestehende Lern- und Qualitätsstrukturen können bedarfsbezogene Bildungsleistungen unterstützen. Gemeinsame Lernportfolios, digitale Praxisaufträge, Berichte und Schnittstellen sind mögliche Entwicklungsschritte; ihre tatsächliche Produktivreife, Zugriffsrechte und Datenschutzanforderungen müssen im jeweiligen Pilot geprüft werden.
Wie wir beginnen
Im ersten, unverbindlichen Austausch erfassen wir die Ausbildungssituation, vorhandene Stärken, Engpässe und mögliche Kooperationsfelder. Anschliessend kann eine kleine, klar abgegrenzte Pilotidee entstehen. Ein verbindlicher Auftrag wird erst nach individueller Leistungsbeschreibung, Kostenklärung und erforderlichen Fach-, Rechts- und Geschäftsleitungsfreigaben vereinbart.
Status: Partner- und Angebotsprüfung. Keine direkt buchbaren Verbundleistungen, keine bereits zugesagten Fördermittel und keine automatische Anerkennung als Lehr- oder Praxisbetrieb.
Unverbindlichen Austausch anfragen · Mögliche Leistungsbereiche ansehen · Anerkennung und Nachweise



